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Gelenke und Knochen der oberen Extremität

 

I. Vor dem Präp.-Kurs ansehen

 

 

 

Sie sollten die einzelnen Knochen und die wesentlichen Merkmale an diesen Knochen kennen: 2.11 –2.28.

 

Im Bereich der oberen Extremität kommen an Gelenken vor:

 

1.   Inneres Schlüsselbeingelenk (Articulatio sternoclavicularis)

2.   Äußeres Schlüsselbeingelenk (Articulatio acromioclavicularis)

3.   Schultergelenk (Articulatio humeri)

4.   Ellenbogengelenk (Articulatio cubiti)

5.   Handgelenk (Articulatio manus)

6.   Fingergelenke

 

Inneres Schlüsselbeingelenk (= Articulatio sternoclavicularis = Sternoklavikulargelenk)

 

Es verbindet das Schlüsselbein (Clavicula) mit dem Brustbein (Sternum) 2.35.

Äußeres Schlüsselbeingelenk  (= Articulatio acromioclavicularis = Akromioklavikulargelenk)

 

 

 

Es verbindet das Schlüsselbein (Clavicula) mit dem Schulterblatt (Scapula).

 

1.   Tragen Sie die Muskelreste im Schulter-Armbereich ab (M. deltoideus),
kürzen Sie, wenn noch nicht gemacht, den M. biceps brachii auf seine Ansatzsehne 2.37
und klappen Sie den M. subscapularis zur Seite, dann sehen Sie auf den vorderen Teil des
Akromioklavikulargelenks und auf des Schultergelenks.

2.   Denn hinteren Teil der Gelenke sehen Sie, wenn sie die Mm. supra- und infraspinatus und den M. teres minor zur Seite klappen (in Höhe der Ansatzsehne trennen).

 

3.   Bewegen Sie, wenn möglich, die Clavicula etwas nach kranial. Sie sehen zwischen der Clavicula und dem Acromion (Teil der Scapula 2.17) das Lig. acromioclaviculare 2.37 und 2.38.

 

Von der Clavicula zieht das Lig. coracoclaviculare zum Processus coracoideus (Teil des Schulterblatts) 2.35. Das Lig. coracoclaviculare wird unterteilt in das
Lig. conoideum und das
Lig. trapezoideum 2.37.

 

Schultergelenk (= Articulatio humeri)

 

 

 

 

 

Das Schultergelenk verbindet das Schulterblatt (Scapula) mit dem Oberarmknochen (Humerus). Als Gelenkpfanne dient die Cavitas glenoidalis der Scapula, als Gelenkkopf das Caput des Humerus 2.39.

 

Das Schulterdach 2.37 wird von dem platten, kräftigen Lig. coracoacromiale gebildet, das sich zwischen dem Acromion und dem Processus coracoideus (beides Teil des Schulterblatts) spannt 2.16.

Unter dem Lig. coracoacromiale liegt die Bursa subacromialis 2.70, 2.39.

Die Gelenkkapsel ist relativ schlaff.  Sie wird durch das Lig. coracohumerale 2.37 verstärkt.

 

Sie sehen, wie die lange Sehne des M. biceps brachii innerhalb der Gelenkkapsel verläuft, wo sie am Tuberculum supraglenoidae des Schulterblatts entspringt 2.17, 2.39.

 

Ellenbogengelenk (= Articulatio cubiti)

 

Sie haben abgelöst:
M. biceps brachii bis auf die Sehne,
M. brachialis bis zur Sehne der Ansatzstelle,
M. triceps brachii bis oberhalb des Olecranon (Teil der Ulna) 2.22.

 

An Bändern kommen vor 2.40, 2.42, 2.43
Lig. collaterale radiale
Lig. collaterale ulnare
Lig. anulare radii

 

Präparieren Sie die Bänder.

 

Eröffnen Sie die Gelenkkapsel (evtl. durch den Assistenten – nachfragen.) 2.41.

 

Membrana interossea antebrachii

 

Nach Entfernung der Unterarmmuskeln sehen Sie die Chorda obliqua und die Membrana interossea antebrachii, die die Ulna und den Radius miteinander verbinden. Oberhalb der Chorda zieht die Sehne des M. biceps brachii durch eine Sehnenlücke, durch die auch die A. und V. interossea posterior hindurchziehen.

 

Handgelenke(= Articulatio manus)



Das Handgelenk wird in ein proximales und ein distales Handgelenk unterteilt. 2.48.

 

Die Bänder beschreibe ich nicht, die entnehmen Sie bitte den Lehrbüchern.

 

Proximales Handgelenk (= Articulatio radiocarpalis).

 

Distales Handgelenk (= Articulatio mediocarpalis).

Fingergelenke