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Hautpräparation

 

I. Schnitt-führung:

 

 

 

 

 

Die Hautschnitte werden zumeist von den Assistenten gesetzt, ansonsten richten Sie sich nach der Abbildung.

 

Schnitte:

Oberer Schnitt: Entlang der Leistenbeuge (über dem Leistenband = Lig. inguinale).

Mittlerer Schnitt: Unterhalb des Kniegelenks

Unterer Schnitt: Oberhalb des Fußgelenks.

Längsschnitt: In der Medianebene des Beins.

 

 

 

 


 



II. Präparieren

 

 

 

1. Präparieren der Haut

Dort, wo sich zwei Schnitte schneiden, nehmen Sie mit der Pinzette einen Hautzipfel und fahren mit der stumpfen Seite des Skalpells durch kurze Schnittbewegungen hin und her. Sobald Sie einen größeren, mit den Fingern greifbaren Hautbereich frei präpariert haben, halten Sie den Hautzipfel mit den Fingern fest, weil Sie die Haut so besser spannen können.

 

Präparieren Sie Haut bis zu beiden Seiten hin ab.

 

Unter der Haut liegt das Unterhautbindegewebe, in dem eingelagertes Fett durch straffe Bindegewebszüge in Kammern unterteilt ist.

 

Bei der Hautpräparation bleibt dieses Unterhautbindegewebe (Subkutis) zunächst erhalten, weil in ihm die Hautnerven und Hautvenen verlaufen, die Sie noch präparieren müssen. Achten Sie darauf, keine Löcher in die Haut zu schneiden – das ist nicht tragisch, aber durch konzentriertes Arbeiten lernen Sie frühzeitig, das Skalpell geschickt und verantwortlich zu benutzen.

 

2. Präparieren im Bereich der Subkutis (Unterhautbindegewebe)

Die Subkutis befestigt die Haut an der Körperfaszie.